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Es war einmal ein Märchen...
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| (Sonntag, 27. März 2005) Geschrieben von Longi |
| Es war einmal vor langer, langer Zeit ein kleines Mädchen genannt Rosarot, das von seiner Mutter mit seinem Korb zu der im Wald lebenden Großmutter geschickt wurde. Auf einer Lichtung im dunklen, unheimlichen Wald sah es ein Männchen, dass um ein Feuer herumtanzte und sang: "Ach wie gut, dass niemand weis das ich aus dem Becherchen getrunken, von dem Tellerchen gegessen und im Bettchen geschlafen habe!".
Das Männchen schenkte Rosarot einen roten Apfel, der angeblich bewirken sollte, dass ihr der kleine goldene Schuh passte, den der Prinz jedem Mädchen anprobierte. Doch das war gelogen. Nachdem Rosarot in den Apfel gebissen hatte, rannte sie völlig verzaubert zum Schloss und stach sich dort im Turmgemach mit einer Spindel in den Finger. In diesem Augenblick fielen alle Schlossbewohner in einen tiefen Schlaf.
Nur die Magd nicht. Diese schüttelte plötzlich sämtliche Kissen aus dem Fenster, worauf es auf der ganzen Erde zu schneien begann. Rosarot befreite sich (die Tür zur Treppe war verschlossen) aus dem Turm, indem sie sich an den Haaren der schlafenden Rapunzel abseilte. Sie rannte zu ihrem Körbchen zurück, das sie in der Eile auf der Lichtung vergessen hatte und öffnete es. Hervor kamen lauter quakende Frösche. Sie nahm jeden einzelnen heraus und küsste ihn.
Darauf hin verwandelten sie sich in Prinzen, die jedoch ob der Schmach Frösche gewesen zu sein davon spurteten, um sich zur Fremdenlegion zu melden. Nur aus dem letzten Frosch wurde ein Wolf. Er machte sich unverzüglich auf den Weg um das Schloss vom Bann zu befreien. Die böse Hexe wollte da nicht tatenlos zusehen und ließ die Dornen um das Schloss verschwinden.
Rosarot wurde es nun zu bunt. Sie schritt zum Knusperhäuschen, tötete die Hexe und wanderte nach Hamburg aus. Dort begann sie dann beim ILS ein Fernstudium. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann studiert sie noch heute. |
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