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Grundlagensemiar - wie läuft's ab PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von waate   
Sonntag, 25. Februar 2007

Da ich gerade frisch vom Grundlagenseminar (Februar 2007) komme, hier ein paar kurze (natürlich subjektive) Eindrücke.

Ich selber war vor dem Grundlagenseminar ziemlich aufgeregt, schließlich liegt die Schulzeit bei mir doch ein paar Jahre zurück und die Aussicht, 1 Woche "wie früher" lernen zu müssen hatte für mich doch etwas beunruhigendes. Verlegen
Zwar spezialisiert man sich auf Arbeit und lernt dort auch dazu - aber viele Sachen aus Schule und Lehre vergisst man auch wieder. Bei den Studienheften hat man manchmal das Gefühl gar nichts zu verstehen und irgendwie kommt man sich manchmal ein wenig dumm vor.


Erstmal vorneweg:
jede Nervosität oder Aufregung ist unbegründet!
Es gibt keine Zensuren und keine Tests oder Arbeiten, die abgegeben werden müssen.

Die anderen sind auch nicht klüger oder dümmer als man selbst, jeder hat nur andere Stärken. Der eine mag lieber Physik, der andere bevorzugt Chemie. Schließlich hat auch jeder einen anderen Hintergrund; was er auf Arbeit macht, warum er Techniker werden will - also keine Panik vor dem Grundlagensemiar!!

Zum Ablauf kann man folgendes sagen:

  • verlasst Euch nicht auf Stundenpläne älterer Grundlagenseminare, das kann sich jederzeit ändern.

  • Das Seminar fängt frühestens um 8.30 Uhr an, ich würde empfehlen, bereits am Vortag anzureisen wenn man einen weiteren Weg hat.

  • Die Tage enden i.d.R. gegen 17.30 Uhr, einen Tag ging es auch bis 19.15 Uhr, dafür ein anderes mal nur bis 13.30 Uhr. Freitag ist nicht automatisch früher Schluß, Maschinenbau ging Februar 2007 am Freitag bis 17.15 Uhr!

  • eine Extra-Anmeldung oder Registrierung erfolgt nicht, einfach zum Seminarraum, alles weiter passiert dort.

  • Eine Unterrichtseinheit dauert 1,5 Stunden, dann ca. 10 min Pause

  • Kaffee, Tee, Wasser und Kekse gibt es bis zum Abwinken

  • Seminarstärke etwa 20 Teilnehmer (E-Technik waren es 17, Maschinenbau wohl ca. 22)


Kurz zum Inhalt:

Für mich hat es auf jeden Fall etwas gebracht, das zu verallgemeinern ist aber natürlich recht schwer weil jeder Teilnehmer unterschiedlich viel Hefte bearbeitet hat, jeder hat zu einem anderen Zeitpunkt mit dem Fernstudium angefangen.

Die Dozenten scheinen aber doch Ahnung zu haben von dem, was sie erzählen und bringen es auch recht locker rüber, die ganze Atmosphäre fand ich doch recht ungezwungen.

Ich erfuhr so einige Tricks und Kniffe, die doch manches aus den Heften im anderen Licht erscheinen lassen und „das Leben mit den Heften“ einfacher machen.
Im Gegensatz zu den Heften fand ich z.B. Etec bei Frau Heinemann richtig gut..........
Zwinkernd

Im Einzelnen umfaßte das Grundlagenseminar im Februar 2007 folgende Fächer:

  • Englisch
  • Physik
  • Mathe
  • E-Technik
  • Elektronik
  • Digitaltechnik
  • Sozialkunde
  • Betriebswirtschaft
  • Chemie


Mein Fazit:

Abgesehen davon, daß das Grundlagenseminar Pflicht ist, lohnt sich die Teilnahme auf jeden Fall. Man muß nicht unbedingt alle Hefte bearbeitet haben, deren Fächer auf den Stundenplan stehen (mir fehlte z.B. Digitaltechnik) um folgen zu können.

Der Schnitt bei uns lag wohl zwischen 30 und 50 Heften, die die einzelnen Teilnehmer schon bearbeitet haben, der größte Teil hatte etwa 40 Hefte fertig.

Wer bei der Bearbeitung der Hefte auf Probleme stößt (und wer tat das bisher noch nicht?) sollte sich Notizen machen und im Seminar entsprechende Fragen stellen – falls die Probleme hier im Forum nicht lösbar waren oder noch Verständnis fehlt.

Wer lange im Voraus Fahrkarten/Tickets bucht, sollte Montags mit 8.30 Uhr Beginn rechnen und Freitags vorsichtshalber mit einem späten Ende.

Es ist zwar durchaus möglich, Freitag auch früher zu gehen – aber vielleicht gibt es gerade dann noch einige wertvolle Tipps, wenn man schon weg ist....

Kommentare (1)add
... : jana
kopiert........
15 September, 2011
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